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Interview Nr. 1 mit Colin Braginsky

Interview Nr. 1 mit Colin Braginsky

Ab sofort gibt es auf unserer Homepage eine Serie von Interviews. In Zukunft werden hin und wieder Mitglieder gefragt, aber auch andere Personen. Lasst euch überraschen! Wir beginnen die Serie mit Colin Braginsky! Alle Interviews findet ihr von nun an im Archiv unter Interviews.

Wann und wie bist du zum Laufen gekommen?
Obwohl ich schon immer Sport getrieben habe, merkte ich im 2012, dass meine (fussballerische) Kondition einen Tiefpunkt erreichte und so entschloss ich mich, öfters meine Laufschuhe anzuziehen. Nach einer gewonnenen Wette (10 km unter 50 Minuten beim Chrischonalauf in Riehen) war der Ehrgeiz geboren, neue Zielzeiten zu setzen und so blieb ich dem Laufsport treu.

Was waren deine persönlichen Highlights beim Laufen/an Wettkämpfen?
Persönliche Highlights gibt es zahlreiche: mein erstes Trainingslager letztes Jahr mit dem BRC in Mallorca, meinen ersten 10 km Wettkampf in unter 40 Minuten (Birslauf 2015) sowie das erstmalige Tragen des BRC-Shirts sind Momente, die ich gerne in Erinnerung behalte.

Was hast du noch für Ziele im Laufen (Wettkämpfe, Zeiten etc.)?
Sportliche Ziele habe ich noch einige: einerseits die 19 Minuten knacken über 5 km, eine tiefe 38er Zeit über 10 km sowie eine tiefe 80er Zeit über die Halbmarathondistanz. Und falls ich je einen Marathon laufe, will ich diesen in unter 3 Stunden absolvieren.

Wie bist du zum BRC gekommen?
Nach einer Umstrukturierung in meinem früheren Verein beschlossen fast alle Läufer meiner damaligen Laufgruppe, einen neuen Verein zu gründen und so fiel meine Entscheidung leicht, ebenfalls an der Gründungsversammlung teilzunehmen, da für mich das Umfeld sowie der Trainingsbetrieb massgebend sind.

Was gefällt dir besonders beim BRC?
Einerseits finde ich es spannend, dass wir Läufer aus über 30 Nationen haben, andererseits schätze ich es sehr, dass im Training auch auf individuelle Wettkampfziele eingegangen wird. Zusätzlich gefallen mir die BRC-Events, der jährliche Biathlon und natürlich die gewonnenen Freunde innerhalb des Vereins.

Was ist deine Lieblingswettkampfdistanz und was ist dein Lieblingswettkampf?
Meine aktuelle Lieblingsdistanz liegt zwischen 5 km und 10 km: ich laufe gerne anaerob in einer überschaubaren Zeit.
Mein Lieblingswettkampf ist der Zürcher Silvesterlauf (9.7 km), welcher jeweils Mitte Dezember stattfindet. Dieser wird auf einem flachen Rundkurs von knapp 2.5 km ausgetragen. Da meine Eltern in dieser Stadt wohnen und jeweils zuschauen, werde ich mindestens viermal angefeuert.

Du bist vielleicht das einzige Mitglied, das schon an einer EM und sogar an einer WM teilgenommen hat! Was kannst darüber sagen?
„EM„ und „WM“ sind zu relativieren. Ich durfte an jüdischen Europa- und Weltmeisterschaften für die Schweiz starten und habe wohl das Glück, dass ich einer der wenigen jüdischen Langstreckenläufer mit einem Schweizer Pass bin. Auf jeden Fall ist dieser Anlass eine Erfahrung wert, da ich mich mit potentiellen Olympiateilnehmern messen kann. Meine Ziele sind jeweils eine solide Leistung zu bringen, sowie gute Deals beim Tausch der offiziellen Mannschaftskleidung mit anderen Nationen einzugehen.

Du bist offenbar ein Rechen-/Mathegenie! Warst du das schon immer? Hat dies etwas mit deiner Ausbildung bzw. beruflichen Tätigkeit zu tun?
Genie ist ein wenig hoch gegriffen, aber eine Leidenschaft ist tatsächlich das Kopfrechnen. So rechne ich beispielsweise während Trainingsläufen gerne die Durchschnittspace einer Finisherzeit aus oder berechne den Wochentag eines x-beliebigen Datums aus der Vergangenheit. Falls also jemand vom Verein mich testen will, kann er dies gerne tun (Distanz und Finisherzeit oder Geburtsdatum angeben). Auch beruflich habe ich mit Zahlen zu tun, bin ich doch im Controlling eines Detailhandelsunternehmens tätig.

An wen übergibst du den ‚Staffelinterviewstab‘?
Den Staffelinterviewstab gebe ich an Martin Schädle weiter, damit wir eventuell ein Geheimrezept für schnelle Zeiten erhalten! 🙂